2019 - Schwarzwald ( Todtmoos )

Dauer der Tour: 8 Tage
Gesamtstrecke: 2886 km
gefahrene Kilometer mit dem Auto: 1083
gefahrene Kilometer mit dem Motorrad: 1803

Bisher gab es drei Wörter die nicht so recht zusammenpassten: Schwarzwald, Frank und Dirk !

Seit diesem Jahr ist das Geschichte - die Versöhnung mit dem Schwarzwald ist vollends vollzogen. Was vorher undenkbar war, wurde Realität: Wir konnten jeden Tag unsere Triebwerke starten, die Wetterkapriolen von 2014 waren vergessen. Selbst die Reifenbeschaffungsprobleme von 2008 spielten in diesem Jahr keine Rolle mehr !

1. Tag "Anreise mit dem Auto" 542 Kilometer
Essen -> Wuppertal -> Köln -> Limburg -> Wiesbaden -> Darmstadt -> Heidelberg -> Karlsruhe -> Freiburg -> Todtnau -> Todtmoos-Prestenberg

Nachdem am Vorabend die Motorräder routiniert reisefertig gemacht wurden, ging es am Samstag um Punkt 6 Uhr los in Richtung Todtmoos. Nach nur wenigen Minuten meldete sich das VW-Navi zum ersten Mal, der Übergang in Velbert auf die A535 war gesperrt. Der erste, aber einzige Umweg des Tages führte uns quer durch das beschauliche Velbert direkt auf die Autobahn.
Um es abzukürzen, der Rest der Anreise verlief ohne Probleme und nach gut 7 Stunden erreichten wir das Ferienhaus Fichte in Todtmoos-Prestenberg.

1. Tag "Schluchsee" 95 Kilometer
Todtmoos-Prestenberg -> Todtmoos -> Sankt Blasien -> Remetschwiel -> Häusern -> Schluchsee -> Menzenschwand -> Bernau im Schwarzwald -> Präg -> Todtmoos-Prestenberg

Kaum angekommen ging es schon zu ersten Erkundungstour rund um den Schluchsee.
Der Schluchsee ist der größte See im Schwarzwald und lädt im Sommer - dank seiner zugänglichen Ufer - zum Baden ein.
Einst ein Gletschersee, dient er heute als Zufluss des Pumpspeicherkraftwerks der bekannten Schluchseewerke.

Für uns war es eine optimale Aufwärmrunde, allerdings konnte bei den kurvigen Straßen von einem gemütlichen Einschwingen nicht die Rede sein. Es ging schon gut zur Sache und am Tagesende blickten wir bei Bier und Bratwurst auf einen gelungen Tourauftakt 2019 zurück.

2. Tag "Nordschwarzwald" 348 Kilometer
Todtmoos-Prestenberg -> Geschwend -> Todtnau -> Oberried -> Kirchzarten -> Sankt Märgen ->Furtwangen im Schwarzwald -> Triberg im Schwarzwald -> Ruhestein -> Baiersbronn ->Freudenstadt -> Schenkenzell -> Schramberg -> St. Georgen im Schwarzwald -> Vöhrenbach -> Löffingen -> Lenzkirch -> Oberlehen -> Todtmoos-Prestenberg

Für heute war noch gutes Wetter vorhergesagt und so gingen wir um kurz vor Zehn auf unsere erste lange Ausfahrt in den Nordschwarzwald.

Die Strecke war einfach perfekt, sobald man jenseits der bekannten B500 war ging es ordentlich zur Sache. Gefühlt gingen keine 500 Meter Straße geradeaus. Über unzählige kleine Straßen und unendlichen Kurven gelangten wir nach Triberg im Schwarzwald.

Hier in Triberg gibt es ein Naturschauspiel der besonderen Art zu bestaunen: Die Triberger Wasserfälle ! Mit 163 Metern Fallhöhe und sieben Fallstufen gehören sie zu den höchsten in Deutschland und sind ein beliebtes, ganzjähriges Ausflugsziel.

Wir hatten freilich dafür keine Zeit und sezten unsere Nordschwarzwaldrunde in Richtung des ZweiTälerLandes fort. Die Region Elz- und Simonswäldertal umfasst 7 Orte und gilt als eine der schönsten der Region. Unser Wendepunkt war der Nationalpark Schwarzwald und über Baisersbronn, Schramberg und Sankt Georgen ging es zurück Richtung Schluchsee und unseren Ausgangspunkt Todtmoos-Prestenberg.

Insgesamt war es eine tolle Tour, leider haben die Wetterfrösche sich etwas verrechnet und auf den letzten Kilometern wurde es noch etwas nass. Das tat der Freude aber keinen Abbruch und wir blickten auf eine richtig schöne Runde durch den Nordschwarzwald zurück.

Aber, was war das ? Erschreckend blickte ich beim Abstellen der FJR auf meinen Vorderreifen, dieser sah doch vorgestern noch aus wie neu ! Natürlich hatte ich mit dem Metzler Roadtec 01 noch keine Erfahrung, aber dass dieser innerhalb von 500 Kilometern dermaßen stark abbaut überrascht mich wirklich sehr, das wird eng !

3. Tag "Rund um den Belchen" 109 Kilometer
Todtmoos-Prestenberg -> Geschwend -> Todtnau -> Hofsgrund -> Münstertal -> Neuenweg -> Kleines Wiesental -> Zell im Wiesental -> Au -> Todtmoos -> Todtmoos-Prestenberg

Es kam wie erwartet, die ganze Nacht prasselte der Regen durch die dichten Bäume des Schwarzwaldes, an Motorradfahren heute war nicht zu denken.
Zeit zum ausgiebigen Ausschlafen, Einkaufen und zum Anmelden bei der Kurverwaltung. Zur Verwaltung dürften wir dann zweimal fahren weil irgendein Trottel, also ich, den Meldeschein vergessen hatte. Alterserscheinungen oder lag es doch am Bit gestern abend ?

Immerhin ging so einige Zeit ins Land und überraschenderweise klarte es schneller auf als vorhergesagt, auch die Straßen trockneten etwas ab. Biken oder Bier ? Wir entschieden uns für das Biken und kreierten eine schnelle Runde rund um den Belchen.

Unverhofft kamen so knapp 110 Kilometer auf kurvigen, kleinen Sträßchen zusammen. Natürlich war es hier und da noch etwas feucht, aber alles in allem besser als schon um 15 Uhr auf der Playstation zu zocken. Bisher konnten wir also jeden Tag auf unsere Bikes, das war für den Schwarzwald nicht selbstverständlich.

Ach ja, Thema Reifen ...
es ging weiter abwärts, auch dieser 110 Kilometer hinterließen Spuren auf dem Pneu. Um mich und andere nicht zu gefährden entschloss ich mich dazu zu Handeln. Reifen und Schwarzwald, da war doch was ! Ich bekam ein starkes Déjà-Vu und fühlte mich sofort ins Jahr 2008 zurückversetzt ! Fortsetzung folgt ....




4. Tag "Vogesen" 358 Kilometer
Todtmoos-Prestenberg -> Schönau -> Neuenburg am Rhein -> Munwiller -> Osenbach -> Munster -> Hohrod -> Orbey -> Col de la Schlucht -> Lac Blanc -> Sainte-Marie-aux-Mines -> Ribeauville -> Sasbach am Kaiserstuhl -> Vogtsburg im Kaiserstuhl -> Freiburg -> Schauinslandstrasse -> Todtnau -> Todtmoos-Prestenberg

Noch gestern abend nahm ich per eMail Kontakt zu einem Motorradhändler in Waldshut-Tiengen auf. Nach einem kurzen Telefonat war klar, ich hab ein Date.
Der Pirelli Diablo Rosso II war zwar nicht mein bevorzugter Reifen, aber man muss es nehmen wie es kommt. Immerhin war somit das Trauma der Reifenbeschaffung im Schwarzwald besiegt !

Heute starteten wir unsere erste von zwei geplanten Touren in die Vogesen, bzw. in die Region Elsass / Lothringen.

Um es vorweg zu nehmen, in diesem Jahr blieb es bei der einen Tour, aber alles der Reihe nach ...

Die kontrastreichen Landschaften der Vogesen laden eigentlich immer zu einem Besuch ein. Ein großer Nachteil ist jedoch dass der Anfahrtsweg aus dem Schwarzwald nicht sehr prickelnd ist. Aber hat man erstmal den Rhein überquert und erreicht das Département Haut-Rhin lassen zahlreiche kurvige Sträßchen das Bikerherz höher schlagen.

Fernab bekannter Routen befuhren wir den Nationalpark Vogesen und hatten mächtig Spaß in den Backen, wir waren fast allein unterwegs und genossen es auch in vollen Zügen.
Nach einer großen Schleife rund um Orbey kamen wir zur Col de la Schlucht, die wichtigste Verkehrsachse in den Vogesen. Unser Grinsen verschwand zunehmend denn ab hier war an unbeschwertes Motorradfahren nicht mehr zu denken, die Sommerferien lassen grüßen.

Zugegeben, es ist Jammern auf hohem Niveau, aber unter meinem Helm stellte sich die Frage ob sich die unspektakuläre Anreise in die Vogesen lohnt, wo im Schwarzwald doch die schönsten Strecken direkt vor der Haustüre liegen.

Ein Thema für später, zunächst genossen wir weiter die tolle Landschaft der Vogesen und setzen die Reise durch den Nationalpark fort. Vorbei am See Lac Blanc und dem gleichnamigen Skigebiet ging es bis zu unserem nördlichsten Punkt Sainte-Marie-aux-Mines. Der mitunter rauhe Belag ist wirklich Gift für die Reifen und bestätigte mir dass ich heute morgen alles richtig gemacht habe.

So langsam machen wir uns wieder auf den Weg nach Deutschland, aber direkt nach der Überquerung des Rheins, und somit auch der Grenze, wartete noch ein Highlight auf uns - der Texaspass am Kaiserstuhl.
Der Texaspass verbindet die beiden Orte Oberbergen und Kiechlinsbergen, ein Stopp auf dem Parkplatz der "Passhöhe" ist ein absolutes Muss, nicht nur wer Wein liebt wird diese Landschaft mögen !

So traumhaft dieser Ausblick auch ist, es muss ja auch irgendwann weitergehen. Apropos Highlight - nachdem wir uns durch Freiburg gequält hatten lag noch die Schauinslandstraße vor uns. Es ist wirklich jedes Mal unglaublich was für ein Verkehrschaos in dem kleinen, beschaulichen Freiburg herrscht. Auf der Schauinslandstraße konnten wir es jedoch ordentlich gehen lassen und für mein Vorderreifen waren hier die letzten Züge seines Daseins. Mehr zur Schauinslandstraße gibt es übrigens an anderer Stelle, über Todtnau ging es dann zurück zum Ferienhaus Fichte nach Todtmoos.

Am Tagesende schauten wir auf einen insgesamt tollen Tag zurück, aber auch Frank hatte die gleichen Überlegungen wie ich während der Fahrt. Wir beschlossen dass dieses die einzige Tour in diesem Jahr in die Vogesen war. Immer wieder gerne - aber nur außerhalb der Ferien.


5. Tag "Waldshut-Tiengen" 92 Kilometer
Todtmoos-Prestenberg -> Todtmoos -> Sankt Blasien -> Remetschwiel -> Gurtweil -> Waldshut-Tiengen -> Gurtweil -> Waldhaus -> Strittmatt -> Todtmoos -> Todtmoos-Prestenberg

Die Planung für heute stand:
Um 10.15 Uhr hatte ich ein Date bei Motorrad Waser in Waldshut-Tiengen. Eigentlich war dies nur ein kleiner Umweg, wollten wir doch sowieso in die Schweiz und zum Bodensee.
Natürlich sollte das so ein langer Tag werden, aber was soll's ? Bier und Pizza lagen im Kühlschrank bereit, also auf geht's !

Zunächst ging es gute 40 Kilometer durch den Südschwarzwald, pünktlich zur vereinbarten Zeit waren wir beim Händler. Das Team bei Motorrad Waser gab sein Bestes, dennoch dauerte der Reifenwechsel etwas länger als gedacht. Wir wurden zwischenzeitlich mit Getränken versorgt und schauten uns die neusten Yamaha, Honda und Ducati-Modelle an.
Trotz aller Bemühungen war schnell klar, die Schweiz und den Bodensee können wir heute vergessen !

Getreu dem Motto "Der Weg ist das Ziel" fuhren wir erstmal quer durch den Südschwarzwald, bis wir dann letztendlich Todtmoos-Prestenberg erreichten. Der Reifen war nun leicht angerauht und wir kreierten schnell eine Runde rund um den Kandel.

5. Tag "Rund um den Kandel" 176 Kilometer
Todtmoos-Prestenberg -> Schönau im Schwarzwald -> Vorderes Elend -> Oberried -> Kirchzarten -> Sankt Peter -> Kandel -> Waldkirch -> Simonswald -> Wildgutach -> Titisee-Neustadt -> Feldberg -> Menzenschwand -> Todtmoos-Prestenberg

Nach einem kurzen Halt am Ferienhaus Fichte ging es also direkt weiter auf die Tour "Rund um den Kandel".
Der Kandel ist mit 1241 Metern die höchste Erhebung im Mittelschwarzwald und wird auch Berg der Kräfte genannt. Durch seine exponierte Lage wirkt er eindrucksvoller als benachbarte Berge vergleichbarer Höhe. Besonders lohnenswert ist ein Halt auf der Passhöhe. Bei gutem Wetter hat man hier eine perfekte Fernsicht und kann zudem den Paraglidern beim Starten zusehen.

Aber auch fahrerisch macht die Strecke auf den Kandel ordentlich Spaß, zwar ist die Fahrbahn nicht überall top in Schuss, dennoch kommt hier extreme Fahrfreude auf.

Gleiches gilt aber auch für die gesamte Strecke: Todtnau, Kirchzarten, Kandel, Simonswald, Gutach, Titisee-Neustadt und der Schluchsee - mehr kann der Pauschalbiker nun wirklich nicht erwarten.

Wir haben heute aus der Situation wirklich das Beste draus gemacht, es waren unterm Strich richtig tolle 268 Kilometer. Einziger Wehmutstropfen war dass es ausgerechnet heute wettermäßig der schönste Tag war.
Aber wie heißt es so schön: Mal ist man der Hund, mal der Baum !

6. Tag "Bodensee" 371 Kilometer
Todtmoos-Prestenberg -> Sankt Blasien -> Remetschwiel -> Eggingen -> Schaffhausen -> Stein am Rhein -> Radolfzell am Bodensee -> Wallhausen -> Bodman-Ludwigshafen -> Überlingen -> Meersburg -> Salem -> Stockach -> Engen -> Schluchsee -> Sankt Blasien -> Todtmoos-Prestenberg

Die heutige Tour zum Bodensee war die längste Ausfahrt während des Motorradurlaubes 2019. Das Wetter war natürlich nicht mehr so schön wie gestern, aber die Wetterdienste sagten nur vereinzelt ein paar Schauer voraus. Na ja ...

Zunächst ging es auf ähnlicher Strecke wie gestern durch den Südschwarzwald Richtung der Schweizer Grenze. Wir kamen gut voran und erreichten schnell Schaffhausen, natürlich bekannt durch den 150 Meter breiten Rheinfall, dem größten Wasserfall Europas. Dass das Wort "Wasserfall" heute noch eine große Bedeutung spielen sollte wussten wir zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht ...

Selten habe ich es so bereut keine Zeit für eine Ortsbesichtigung gehabt zu haben. Nach dem wir uns durch die Baustellen Schaffhausens gewühlt hatten ging es dem Oberrhein entlang bis zur wunderschönen Kleinstadt Stein am Rhein. In der Altstadt sind etliche gut erhaltene Fachwerkhäuser mit Fassadenmalereien zu finden, besonders der Rathausplatz soll einen Besuch wert sein. Leider haben wir bei unserem Pensum keine Zeit dazu und so blieb uns im vorbeifahren nur ein kurzer Blick übrig.

Je näher wir unserem Ziel dem Bodensee kamen umso dunkler wurde der Himmel, ob der Wetterdienst wirklich recht hatte ?
Der Hafengrill in Wallhausen am Bodensee sollte der Ort unserer Mittagspause sein. Während wir fleißig an der Currywurst rumlutschten kam was kommen musste, es prasselte aus allen Rohren auf uns hinab. Als der heftige Schauer vorbei war ging es für uns direkt weiter, aber kaum auf dem Bike öffnete der Himmel erneut seine Schleusen. Während der gesamten Strecke am Ufer des Bodensees entlang kübelte es nur so auf uns herab, und eigentlich waren wir genau wegen dieser Strecke hier.

Bei diesem Wetter blieben wir brav auf der Bundesstraße und fuhren nicht, wie ursprünglich geplant, durch die einzelnen Orte. In Meersburg drehten wir ab und schlugen den Heimweg ein. Die Hoffnung auf Wetterbesserung wurde nur kurz erhöht. Genauso schnell wie die Sonne raus kam und die Straßen abtrockneten genau schnell kam aber auch der nächste kräftige Schauer - wir hatten das Gefühl permanent in den Regen hineinzufahren.

Egal, wir zogen die Route durch und machten noch kurz am Schluchsee einen Stopp, dann ging es direkt heim nach Todtmoos wo wir um 19 Uhr die Bikes erstummen ließen.
Unterm Strich war diese Tour nur für die Statistik, wir haben zwar tolle Orte und Landschaften kennengelernt, der Fahrspaß kam jedoch deutlich zu kurz.
Egal, abhaken und hoffen dass die Klamotten wieder trocken werden, schließlich lag noch ein Tag vor uns !

7. Tag "Best of Black Forest" 256 Kilometer
Todtmoos-Prestenberg -> Geschwend -> Vorderes Elend -> Staufen im Breisgau -> Freiburg -> Schauinslandstraße -> Kirchzarten -> Sankt Peter -> Glottertal -> Waldkirch -> Kandel -> Sankt Peter -> Kirchzarten -> Notschrei -> Münstertal -> Neuenweg -> Zell im Wiesental -> Riedichen -> Todtmoos -> Todtmoos-Prestenberg

Die letzte Tour trägt den einfallsreichen Namen "Best of Black Forest".
Da wir, wie gewohnt, am späten Nachmittag die Bikes reisefertig machen müssen, entschieden wir uns für diese Tour mit mittlerer Länge. Im Mittelpunkt stehen noch einmal die Schauinslandstraße und der Kandel.

Die geschichtsträchtige Schauinslandstraße war zwischen 1925 und 1984 Austragungsort des ADAC-Schauinslandrennen für Rennwagen und Motorräder. Die Straße ist bis heute die kurvenreichste Bergrennstrecke Deutschlands und zog seinerzeit bis zu 20.000 Zuschauer in ihren Bann.

Aber auch heute zieht die Straße zumindest mich noch in den Bann. Bekannterweise ist die Strecke am Wochenende und an Feiertagen für Motorräder gesperrt, und wenn ich ehrlich bin kann ich das gut verstehen. Dafür gibt es an den übrigen Tagen keine Geschwindigkeitsbegrenzung und man kann es richtig gut gehen lassen, die meisten Strecken dieser Art sind zwar jeden Tag offen, dafür auf 60 km/h limitiert. Da finde ich persönliche diese Wochenendregelung besser !

Auch der Kandel und der Rest der Strecke, wie z.B. die Auffahrt bei Riedichen machten nochmal mächtig Spaß und waren somit der perfekte Abschluss einer richtig tollen Motorradwoche !

8. Tag "Abreise mit dem Auto" 541 Kilometer
Todtmoos-Prestenberg -> Todtnau -> Freiburg -> Karlsruhe -> Heidelberg -> Darmstadt -> Wiesbaden -> Limburg -> Köln -> Wuppertal -> Essen

Die Geschichte der Heimfahrt ist schnell erzählt !

Um 8 Uhr machten wir uns zeitig auf dem Weg um erstmal ohne größeren Stau durch Freiburg zu kommen. In NRW war das vorletzte Ferienwochenende, trotzdem gab es auf der Autobahn wenig Probleme, außer in Köln natürlich, aber das ist ja leider Normalzustand. Nach sechseinhalb Stunden, inklusive Pause, erreichten wir die Heimat.
Bei regnerischem Wetter wurden nun rasch die Motorräder abgeladen, aber das war binnen weniger Minuten erledigt.
Die Motorradwoche 2019 war somit Geschichte !

Fazit:
Es war eine tolle Woche !
Das Ferienhaus Fichte in Todtmoos-Prestenberg war der ideale Ausgangspunkt für ausgiebige Touren in den Schwarzwald, die Schweiz und die Vogesen.
Leider war die Bodensee-Tour zu 50% total verregnet und die Vogesen ob der Sommerferien etwas zu gut besucht, trotzdem ändert das nichts am Gesamteindruck der Motorradwoche 2019 ! Es wird nicht lange dauern bis wir den Schwarzwald wieder unter unsere Räder nehmen, soviel steht auf jeden Fall fest !